Die Zahntechniker Innung für den
Regierungsbezirk Düsseldorf

Zähne, Zahnersatz & co. Expertenrat per Telefon

Kuratorium perfekter Zahnersatz bietet telefonische Sprechstunden an

 

 

Noch zweimal erhalten Patienten in diesem Jahr die Gelegenheit, Dental-Experten per Telefon um Rat zu bitten: Am 27. September wie auch am 1. Dezember steht ein Team aus Zahnmedizinern und Zahntechnikern zwischen 17 und 19 Uhr für Fragen von Patienten und Interessierten zur Verfügung.

Der erste Termin findet anlässlich des alljährlichen bundesweiten Aktionstages „Tag der Zahngesundheit“ statt. „Am 27. September kann jeder anrufen, der eine Frage zum Thema Zähne, Zahnersatz oder Mundgesundheit hat“, erläutert Professor Hans-Christoph Lauer, Leiter des Wissenschaftlichen Beirates des Kuratoriums und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universität Frankfurt am Main, diesen allgemeinen Charakter der Sprechstunde im September. Bei der folgenden Sprechstunde am 1. Dezember wird sich dann alles rund um „Implantate“ drehen.

Bei beiden Sprechstunden sind die Experten über dieselben Telefonnummern zu erreichen: Zahnmedizinische Fragen beantwortet dann das Team um Professor Hans-Christoph Lauer unter der Telefonnummer 069 / 66 55 86-44. Zahntechnische Fragen können Anrufer den beteiligten Zahntechnikermeistern unter der Nummer 069 / 66 55 86-55 stellen. Anrufe werden zu den üblichen Festnetzkosten abgerechnet. Alle Informationen zum Expertentelefon und viele weitere Fakten und Hinweise zum Thema Zahnersatz finden sich unter www.zahnersatz-spezial.de.

Viele Senioren vernachlässigen Zahngesundheit

Pressetexte

Aktuelle Studie: Viele Senioren vernachlässigen Zahngesundheit

Prothesen-Check beugt Krankheiten vor

Eine aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Altersfragen und dem Robert Koch-Instituts zeigt: 94 Prozent der 65- bis 74-Jährigen tragen Zahnersatz. Lediglich 5 Prozent sind nicht prothetisch versorgt und nur einer von 100 Senioren dieser Altersgruppe kann sich über gesunde eigene Zahnreihen freuen. Weniger als zwei Drittel der 75- bis 84-Jährigen suchen einmal im Jahr den Zahnarzt auf, bei 35 Prozent vergehen bisweilen mehrere Jahre zwischen zwei Kontrollbesuchen. Dabei kommen auch Probleme im Zusammenhang mit den Prothesen ans Licht. Häufig genannt werden Schmerzen und Schwierigkeiten, bestimmte Nahrungsmittel zu kauen.

„Im Laufe der Zeit kann sich der Kieferknochen bei Prothesenträgern verändern und zurückbilden, was zu Druckstellen und Entzündungen führen kann. Deshalb sind regelmäßige Prothesen-Kontrollen und bei Bedarf Anpassungen wichtig, damit die dritten Zähne optimal sitzen“, sagt Professor Hans-Christoph Lauer, wissenschaftlicher Leiter des Kuratoriums perfekter Zahnersatz und Direktor der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main.  Sind die Ursache für Beschwerden festgestellt, finden laut Lauer Zahnarzt und Zahntechniker häufig eine Lösung, um den Zahnersatz den veränderten Gegebenheiten anzupassen, damit er wieder besser sitzt. Die Befestigung von Brücken, Voll- oder Teilprothesen auf Implantaten sei zum Beispiel eine gängige Methode für mehr Tragekomfort bei Zahnersatz.

Ein ernsthaftes Problem sieht Professor Lauer, wenn Druckstellen und Entzündungen nicht zeitig erkannt werden. Wie die aktuelle Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes zeigt, sinkt nämlich mit zunehmendem Alter die Häufigkeit der Zahnarztbesuche: Während 78 Prozent der 65- bis  74-jährigen Prothesenträger mindestens einmal im Jahr zum Zahnarzt gehen, tun dies nur noch knapp zwei Drittel der 75- bis 84-Jährigen. Bei 35 Prozent dagegen vergehen bisweilen mehrere Jahre zwischen zwei Kontrollbesuchen. „Das birgt ein echtes Risiko mit zum Teil weitreichenden Folgen für den ganzen Körper“, so der wissenschaftlicher Leiter des Kuratoriums perfekter Zahnersatz.

Denn nicht behandelte großflächige Entzündungen, die den gesamten Mundbereich betreffen, können sich auf den ganzen Organismus auswirken und auch Organe wie Herz und Lunge in Mitleidenschaft ziehen. „Bei älteren Menschen verändert sich mit einer schlecht sitzenden Prothese zudem das Essverhalten zum Schlechteren“, warnt Lauer. Wer nur mit Schmerzen kauen könne, streiche unter Umständen Rohkost und feste Nahrungsmittel ganz vom Speiseplan. „Eine ausgewogene Ernährung ist jedoch die Voraussetzung für Gesundheit und Wohlbefinden“, sagt der Zahnmediziner und empfiehlt deshalb,  Zähne und Zahnersatz regelmäßig auf ihren korrekten Sitz überprüfen zu lassen.

Neben der eingeschränkten Mobilität spiele bei vielen Senioren auch die finanzielle Situation eine Rolle, warum sie schlecht sitzende Prothesen nicht modifizieren lassen oder ersetzen. Das Kuratorium perfekter Zahnersatz weist auf die Festzuschüsse zum Zahnersatz hin, auf die Patienten Anspruch haben und die abhängig vom Befund sind. „Damit wird zumindest ein Anteil der Kosten von den Krankenkassen übernommen“, sagt Dr. Karin Uphoff, Leiterin der KpZ-Pressestelle. Wer regelmäßige Zahnarztbesuche nachweisen könne, bekomme einen höheren Anteil. „In besonderen Fällen werden durchaus die kompletten Kosten für den Zahnersatz von der Krankenkasse übernommen“, so Dr. Karin Uphoff. Eine Anfrage bei der eigenen Krankenkasse lohne sich allemal.

Nähere Informationen zum Thema Zahnersatz enthält die Broschüre "Zahnersatz aktuell - Versorgungen im Vergleich", die Interessierte über die  Frankfurter Pressestelle des Kuratoriums kostenlos bestellen können. Einfach einen mit 1,45 Euro frankierten DIN-A5-Rückumschlag senden an: Kuratorium perfekter Zahnersatz e. V., Gerbermühlstraße 9, 60594 Frankfurt am Main. Über den Internetauftritt www.zahnersatz-spezial.de steht der Wissenschaftliche Beirat rund um Professor Hans-Christoph Lauer auch für individuelle Fragen per Mail zur Verfügung.

 

Zahnersatz beeinflusst die Ausstrahlung

Bei Prothesen ist die exakte Stellung der künstlichen Zähne wichtig

„Ein Lächeln ist die schönste Art, die Zähne zu zeigen“, Zahntechnikermeister Ernst Oidtmann weiß, wovon er spricht. Regelmäßig kommen Patienten in sein Dentallabor in Neuss und bitten um Rat bezüglich ihres Zahnersatzes. „Viele von diesen Menschen zeigen ihre Zähne überhaupt nicht mehr gerne“, erklärte er bei der Pressekonferenz des Kuratoriums perfekter Zahnersatz in Hamburg.

Bei Prothesen ist es wichtig, auf die exakte Position und Stellung der künstlichen Zähne zu achten. „Damit alles perfekt passt, müssen wir schauen, wie die Zähne ursprünglich standen“, so Oidtmann. Da viele Patienten aber häufig nach dem Zahnverlust zu ihm kommen, ist das natürliche Vorbild oft nicht mehr vorhanden.

Der beste Weg zum individuell optimalen Zahnersatz ist für Oidtmann die sprachgeführte Zahnaufstellung. „Dazu braucht man vor allem eines: Zeit. Es kann durchaus einen ganzen Tag dauern, bis ein gutes Ergebnis vorliegt“, erklärte er. Berücksichtigt wird dabei mehr als die Aussprache: „Der Zahnersatz beeinflusst schließlich die komplette Ausstrahlung eines Menschen und wirkt sich auf die nonverbale Konversation aus.“ Und die habe immerhin einen Anteil von 70 Prozent an der gesamten Kommunikation. Deshalb achtet Oidtmann besonders auf ästhetische Aspekte. Natürlich müssen neben den phonetischen und den ästhetischen Aspekten auch die funktionellen Kriterien beachtet werden. Daher werden die künstlichen Zähne so angeordnet, dass die Prothesen kaustabil sind, sich also beim Kauen oder Abbeißen nicht vom Kiefer abheben.  

Enge Kooperation zwischen Zahnarzt und Zahntechnik ist wichtig

Auch bei Patienten, die sich für implantatgestützten Zahnersatz entscheiden, können mit diesem Procedere die künstlichen Zahnreihen gestaltet werden. „Daraus wird leicht ersichtlich, weshalb es wichtig ist, dass Zahnarzt und Zahntechnikermeister eng miteinander kooperieren“, ergänzte Professor Klaus Lehmann, der wissenschaftliche Leiter des Kuratoriums perfekter Zahnersatz, Oidtmanns Ausführungen.

 

Presseberichte

Bleihaltiger China-Zahnersatz entdeckt

US-Grenzwert um das Doppelte überschritten - Patientin erkrankt

 

Bleibelasteter Zahnersatz aus China beunruhigt Patienten in den USA: In einer Krone wurde mit 210 ppm (parts per million) deutlich mehr als die doppelte Menge des US-Grenzwertes entdeckt, meldet das Fachmedium Spectator Dentistry in seiner April-Ausgabe.

Einer älteren Patientin war eine dreigliedrige Brücke eingesetzt worden. Nachdem sie über gesundheitliche Probleme klagte, fand der behandelnde Zahnarzt heraus, dass der Zahnersatz in China hergestellt worden war. Bei einer Laboruntersuchung wurde schließlich eine erhöhte Bleikonzentration festgestellt.

"Es scheint wohl kaum der gerne von den Unternehmen beschriebene Einzelfall zu sein", kommentiert Dr. Wolfgang Koch von der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin die Situation, denn ein US-Fernsehsender legte nun eine weitere in Übersee georderte Krone vor, in der die eingangs erwähnte Bleibelastung von 210 ppm analysiert wurde.

"Blei ist ein gefährliches Gift", warnt Koch. Die gesundheitlichen Folgen einer schleichenden Bleibelastung sind vielfältig: Eine Wirkung kann bereits bei geringen Konzentrationen eintreten, wenn diese über einen längeren Zeitraum hinweg aufgenommen werden. Betroffen ist vor allem das menschliche Nervensystem.

Mehr dazu erfahren Sie in der aktuellen Pressemeldung der Internationalen Gesellschaft für Ganzheitliche ZahnMedizin unter http://www.gzm.org/86-0-pm-20081.htm

 

Bei Zähnen nichts dem Zufall überlassen und Risiken meiden

 

Gefährliche Zahnpasta aus China