Die Zahntechniker Innung für den
Regierungsbezirk Düsseldorf

Kieferorthopädie

Zahn- und Kieferregulierung

Die moderne Zahnkorrektur bietet unglaublich viele Möglichkeiten. Sie verhilft nicht nur Kindern und Jugendlichen, sondern auch den Erwachsenen zu geraden und schönen Zähnen. Selbstverständlich auch zu einem neuen, strahlenden Lächeln.

 

Der 14- jährige Jonas kommt gerade in die Zahnarztpraxis. Er hat eine festsitzende Zahnspange, und die Behandlung ist so gut gelaufen, dass die Klammer bald abgenommen werden kann. Die Zahnärztin erklärt ihm, dass heute die bunten Gummis ausgetauscht werden, die den dünnen Drahtbogen in den aufgeklebten Brackets festhalten. Jonas Zähne sind schon richtig gerade. Die Behandlung hat prima geklappt. Dazu hat der junge Mann auch selbst einen großen Beitrag geleistet, denn er hat immer toll seine Zähne geputzt, ist regelmäßig zur Kontrolle gegangen und hat sich an die Anweisungen gehalten."

In diesem Moment kommt Jonas Vater ins Behandlungszimmer, sicherlich um seinen Sohn abzuholen. "Nein!", sagt Jonas: "Papa hat ja auch eine Spange!" Wie er dazu gekommen ist, erzählt uns Markus B. gerne: "Zuerst hat Jonas eine lose Klammer bekommen. Dann hat er irgendwann eine feste Klammer tragen müssen. Ich habe mich in diesem Zusammenhang mit der Zahnärztin über meine Zähne unterhalten. Sie sagte mir, dass es mit zunehmendem Alter immer schwieriger wird, sie sauber zu halten, weil sie ziemlich verschachtelt waren. Außerdem störte mich das optisch selber doch ziemlich. Ich habe mich dabei ertappt , wie ich beim Lächeln immer versucht habe, die Zähne mit den Lippen zu verdecken."

Die Zahnärztlin ergänzt: "Gerade und ebenmäßige Zähen hat nicht jeder von Natur aus. Vielfach sprechen medizinische und ästhetische Gründe für eine kieferorthopädische Behandlung. Schief stehende Zähne und Kieferfehlstellungen sehen nicht schön aus und belasten das gesamte Kausystem. Eine kieferorthopädische Behandlung korrigiert bereits vorhandene Fehlstellungen und beugt möglichen Verschlimmerungen vor."

Jonas Vater war lange Zeit gar nicht bewusst, dass Erwachsene genauso wie Kinder und Jugendliche von einer kieferorthopädischen Behandlung profitieren können.

Markus B: "Erst meine Zahnärztin hat mir klar gemacht, dass man durchaus in jedem Lebensalter eingreifen kann. Daraufhin habe ich  dann nochmals intensiver mit ihr gesprochen und einen Kostenvoranschlag bekommen. Meiner Meinung nach hält sich das alles im überschaubaren Rahmen, auch wenn es bei mir, anders als bei meinem Sohn, keine Zuschüsse von der gesetzlichen Krankenversicherung gibt. Bei meinem Sohn mussten wir den Eigenanteil bezahlen, den wir aber bei erfolgreicher Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse wieder zurück erstattet bekommen - das ist jetzt fast so weit."

Markus B. brauchte ein paar Wochen, dann hatte er sich entschieden: "Irgendwann habe ich mir dann gedacht, ich mache das!. Oben ist - dank einer notwendig gewordenen Brücke und zwei Kronen- sowieso alles gerade, unten trage ich jetzt seit gut einem Jahr eine festsitzende Zahnspange. Im Sommer ist die Behandlung schon nach anderthalb Jahren abgeschlossen."

Von Problemen kann er nicht berichten: "Ich empfand es zunächst auch als etwas komisch, in meinem Alter noch so herumzulaufen wie mein Sohn. Schnell hatte ich mich aber an den Gedanken gewöhnt. Meine Zahnärztin hat mich vorher daruf hingewiesen, dass es anfangs durch das Bewegen der Zähne zu Schmerzen kommen könnte. Mehr als einen leichten Druck habe ich aber nie gespürt."

Von meiner Umwelt und auch meinen Nachbarn kann ich nur positives berichten. Wenn sie es überhaupt gemerkt haben. "Meine Freunde und auch meine Arbeitskollegen haben zunächst gar nichts gesehen. Ich hatte mir wirklich vorher lange angewöhnt, so zu sprechen, dass meine Zähne nicht zu sehen waren - weil ich wusste, die schiefen Zähen sehen schlecht aus. Das ist jetzt erheblich zurückgegangen.

Die Zahnärztin erklärt, dass es in einigen Fällen auch die Möglichkeit gibt, die feste Zahnspange so anzubringen, das sie beinahe unsichtbar ist. Beispielsweise auch durch Bekleben der Zahninnenseiten oder durch Verwendung von zahnfarbenen Brackets.

Markus B. und seine Zahnärztin sind sich einig: "Ob Jugendlicher oder Erwachsener - wer schiefe Zähne hat, sollte darüber auf jeden Fall einmal mit seinem Zahnarzt sprechen. Die moderne Korrektur schiefer Zähen bietet so unglaublich viele Möglichkeiten, dass eine individuelle Beratung durch nichts zu ersetzen ist."