Die Zahntechniker Innung für den
Regierungsbezirk Düsseldorf

Ausbildung

Strahlendes Lächeln zum Beruf machen

Ein schönes, gesundes Gebiss ist der beste Schmuck für jedes Gesicht. Oft genug muss Zahnersatz das strahlende Lächeln sicherstellen. Wenn der Zahnarzt den Startschuss gibt, fertigt der Zahntechniker zum Beispiel Kronen, festsitzenden oder herausnehmbaren Zahnersatz. Wenn niemand das fertige Produkt im Mund des Patienten bemerkt, hat der Zahntechniker gewonnen.

Welche Voraussetzungen sollte ich mitbringen?
Wenn Sie eine Ausbildung zum/zur Zahntechniker/in machen wollen, sollten Sie Interesse für Naturwissenschaften und neue Technologien mitbringen. Wichtig ist Fingerfertigkeit und präzise Arbeit sowie ein Gefühl für Formen und Farben.

Wie lange dauert die Ausbildung?
Die Ausbildung dauert dreieinhalb Jahre, die Sie zum größten Teil in Ihrem Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule verbringen. In Ausnahmefällen ist eine Verkürzung möglich. Während der Ausbildung führen Sie einen Ausbildungsnachweis in Form eines Berichtheftes, in dem Sie alle Lehrinhalte protokollieren.

Welche Prüfungen muss ich absolvieren?
Am Ende des zweiten Ausbildungsjahres legen Sie eine Zwischenprüfung ab, mit der Sie zeigen, was Sie in der Zwischenzeit gelernt haben. Abschluss ist die Gesellenprüfung. Wie die Zwischenprüfung besteht sie aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Wenn Sie die Gesellenprüfung bestanden haben, erhalten Sie den Gesellenbrief und sie können in den Job starten.

Bekomme ich einen eigenen Lohn?
Natürlich erhalten Sie schon in der Ausbildung Ihren ersten Lohn. Die Höhe Ihrer Vergütung ist nicht tarifvertraglich geregelt, orientiert sich aber an den Empfehlungen der Zahntechniker-Innungen. Entsprechend kann die Ausbildungsvergütung in den einzelnen Regierungsbezirken variieren. Für den Regierungsbezirk Düsseldorf beträgt sie zurzeit:
Stand: ab 01.08.2017

1.Ausbildungsjahr

520,00 €

2.Ausbildungsjahr

620,00 €

3.Ausbildungsjahr

660,00 €

4.Ausbildungsjahr

730,00 €

 

 

 

Zuzüglich fallen für die Ausbildung sogenannte Lehrlingsbetreuungsgebühren zu Beginn der Ausbildung an, die der Betrieb zu tragen hat. Ebenso erhebt die Innung Gebühren für die Zwischen- und Abschlussprüfung. Diese Gebühren werden nach Vorlage durch den Geschäftsführer/Vorstand von der Innungsversammlung gehnehmigt und sind für alle ausbildenden Labore verbindlich.

Nähere Informationen hierzu erhalten Sie bei Ihrer Innungsgeschäftsstelle unter Tel: 0211 430760

Welche Zukunftsperspektiven habe ich als Zahntechnikergeselle?

Zahntechnikergesellen arbeiten meist in gewerblichen Dentallaboratorien. Daneben gibt es aber auch Jobs in der Industrie. Mit drei Jahren Berufserfahrung (einige Bildungsträger erwarten fünf Jahre) können Sie eine Weiterbildung zum Zahntechnikermeister absolvieren. Mit diesem Titel haben Sie das Recht, sich selbstständig zu machen und Lehrlinge auszubilden. Alternativ können Sie mit dem Meistertitel auch in einem Betrieb als Laborleiter tätig werden.

Was gehört zu den Tätigkeiten eines Zahntechnikers?

In diesem Beruf

  • stellen Sie festsitzenden und herausnehmbaren Zahnersatz, kieferorthopädische Geräte sowie Gussfüllungen her,
  • ändern und ergänzen Sie Zahnersatz aller Art und reparieren ihn,
  • fertigen Sie Arbeitsmodelle und gipsen die Modelle lagerichtig in Spezialgeräte ein,
  • passen Sie die künstlichen Zähne an die anatomischen Verhältnisse
    des Patienten an,
  • schmelzen Sie Legierungen in Schmelzöfen und gießen die Legierungen mittels
    Schleuder- oder Druckguss in Hohlformen,
  • be- und verarbeiten Sie Materialien, zum Beispiel durch das Beschleifen, Löten, Polieren oder Biegen von Drähten, Sie feilen, gipsen, wachsen, kleben, fräsen und formen,
  • verblenden Sie Metallgerüste mit Kunststoff oder zahnkeramischen Massen,
  • arbeiten Sie mit modernsten Geräten und pflegen sie.


Mit welchen Werkzeugen und Materialien arbeite ich?

Sie arbeiten als Zahntechniker/in mit

  • Werkzeugen wie Pinzetten, Bohrern, Zangen und Schleifkörpern,
  • Bohr-, Fräs-, Schleif- und Poliermaschinen,
  • Abstrahlgeräten, Bunsenbrennern, Punktschweißgeräten, Pressen,
    Rüttlern, Ultraschallgeräten, verschiedenen Öfen und galvanischen Bädern und Lasern,
  • Wachs, Gips, Einbettmassen, kermanischen Massen, Kunststoffen, Gold-, Titan-, Nichtedelmetalllegierungen
  • industriell vorgefertigten künstlichen Zähnen.


Wo findet die Ausbildung statt?
Genau genommen an drei Orten: Überwiegend natürlich in Ihrem Ausbildungsbetrieb - also das Dentallabor, für das Sie sich mit Ihrer Bewerbung entschieden haben - und in der Berufsschule. Im Betrieb eignen Sie sich die praktischen Fertigkeiten und Kenntnisse sowie Berufserfahrung gemäß des Ausbildungsplanes an. Einmal in der Woche besuchen Sie die Berufsschule, bei uns die Albrecht-Dürer-Schule am Fürstenwall 100 in 40217 Düsseldorf. Hier ergänzen Sie Ihr Können mit theoretischem Know-how, wie zum Beispiel Materialkunde oder Wirtschafts- und Betriebslehre und führen Projekte zu den einzelnen Lernfeldern durch. Zusätzlich können Sie sich durch Ausbildungslehrgänge in der Überbetrieblichen Lehrwerkstatt qualifizieren. In einwöchigen Kursen vertiefen Sie das Erlernte aus Ihrem Betrieb und lernen die neuesten Technologien kennen.


Wo bekomme ich weitere Infos zur Ausbildung?

Den Ausbildungsrahmenplan und die Ausbildungsverordnung können Sie bei uns unter der Rufnummer 0211 / 430760 anfordern.


Kann ich mich kontinuierlich weiterbilden?

Das sollten Sie sogar, denn ständig verbessern neue Technologien die Leistungen der Dentallabore. Möglichkeiten gibt es in zahlreichen Abend- oder Tageskursen, die von der ZID oder verschiedenen Dienstleistern angeboten werden.

Betriebsassistent/in im Handwerk (B.i.H.)

Die Albrecht-Dürer-Schule (ADS) ist momentan das einzige Berufskolleg in Düsseldorf, welches zum/zur Betriebsassistent/-in im Handwerk (B.i.H.) ausbildet. Diese Zusatzqualifikation bietet einzigartige Perspektiven für sämtliche Handwerksberufe.

Die ADS Düsseldorf versteht sich als Förderer von engagierten Menschen, die leitende Funktionen in Handwerksberufen wie z. B. Tischler/-in, Zahntechniker/-in, Optiker/-in, KFZ-Mechatroniker/-in, anstreben.

 

Wir suchen Sie
Die Zusatzqualifikation B.i.H. richtet sich an junge Menschen, die eine Berufsausbildung im Handwerk beginnen möchten und über die allgemeine Hochschul- bzw. Fachhochschulreife verfügen.

 

Ziele
Durch diese ausbildungsbegleitende schulische Zusatzqualifikation möchten wir Nachwuchsführungskräfte sowohl für das Handwerk gewinnen, als auch auf ein mögliches Studium im Anschluss vorbereiten.


Vorteile
Sie erhalten eine qualifizierte Weiterbildung und erfüllen zugleich den Teil III der Meisterprüfung.

Die Meisterprüfung ist in vier Teile gegliedert:
I fachpraktische Prüfung,
II fachtheoretische Prüfung,
III wirtschaftliche und rechtliche Prüfung, „Fachkauffrau /-mann im Handwerk“,
IV arbeitspädagogische Prüfung nach AusbilderEignungsverordnung, „AdA-Schein“.

 

Infos zum Bildungsgang

Beginn und Dauer: Schuljahresanfang, 3 Jahre (Ausbildungsbegleitend)
Kosten: B.i.H. an der ADS ist gebührenfrei, Prüfungsgebühren der HWK Düsseldorf
Abschluss: Betriebsassistent/-in im Handwerk
Voraussetzungen: Beginn einer Ausbildung im Handwerk, Fachhochschulreife o. allg. Hochschulreife

 

Kontakt
Albrecht-Dürer-Schule, Berufskolleg der Stadt Düsseldorf
Fürstenwall 100
40217 Düsseldorf


Betriebsassistent/-in im Handwerk
Inan Arslan, Koordination
arslan[at]ads-bk.de